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00:00:01: Hallo alle zusammen, willkommen in meinem Podcast Inside the Criminal den Verbrechen auf der Spur.

00:00:07: Mein Name ist Dr.

00:00:08: Gülsüm und ich bin promovierte Kriminalogin Sozialwissenschaftlerin.

00:00:13: In diesem Podcast geht es um Erwin Haagedorn.

00:00:19: Die beiden neunjährigen Kinder Hendri Specht und Mario Louis verließen am Sonntag, den einundrassigsten Mal, in nineteen Sechzig die älterliche Wohnung in Eberswalde.

00:00:30: Sie wollten rumzukutschen.

00:00:32: Damit meinten die beiden, dass sie mit dem Fahrrad in die sich in der nebefindenden Waldstücke fuhren um die Gegend zu erforschen.

00:00:42: Beide Familien hatten ihre Wohnungen im selben Haus In einem Neubaugebiet Westen von Eberswald.

00:00:48: Die Stadt hatte sechzigtausend Einwohner und lag etwa dreißig Kilometer nördlich vom Berlin.

00:00:55: Die beiden Jungen waren unzertrennlich.

00:00:58: Sie waren gemeinsam aufgewachsen und gingen in dieselbe Klasse.

00:01:04: An dem Tag ihres Verschwindens ging die beiden befreundeten Familien um zwanzig Uhr zur örtlichen Volkspolizei kreisamt, um zu sagen dass ihre Jungs nicht nach Hause gekommen waren und das dies untypisch für sie war.

00:01:20: Der Polizeibeamte, der zuständig war, nahm die Aussage auf und benachrichtigte einen Funkstreifenwagen, der die Waldwege überprüfen konnte.

00:01:30: Doch dies war ergebnislos!

00:01:32: Auch die Befragen von Freunden, Bekannten und Nachbarn brachte nichts – deshalb vertrösteten die Polizei die Eltern auf den nächsten Tag in der Hoffnung dass die beiden Jungs bis dahin wieder zurück sein

00:01:45: würden.".

00:01:47: Jedoch blieben die Kinder auch am nächsten Morgen verschwunden.

00:01:51: Aus diesem Grund wurde die erste Suchaktion im Wald gestartet, der am Western angrenzte.

00:01:58: In den nächsten Tagen wurde die Suchaktions ausgeweitet, indem in weiteren Waldgebieten gesucht wurde.

00:02:06: Es wurden Suchkommandos zusammengestellt, bestehend aus Angehörigen von größeren Unternehmen in der Region die Feuerwehr und Freiwillige aus den Kampfgruppen aus Eberswald.

00:02:18: Die Suche wurde auch von einer roten Armee unterstützt.

00:02:21: damit sollten Gerüchte aus der Welt geschaffen werden dass sie für das Verschwinden der Kinder verantwortlich sein.

00:02:29: Darüber hinaus wurden auch sowettische Hubschrauber eingesetzt.

00:02:34: Die Rote Armee übernahm die Waldregion außerhalb des Stadtgebietes und die Volkspolizei war dagegen für die Angrenzen der Waldregionen verantwortlich.

00:02:44: Es gab jedoch Probleme bei der Verständigung, deshalb wurden einzelne Forstgebiete innerhalb das Schwerze See, Kalkoffenbrücke und innerhalb der Berliner Eisenbahn Strecke nicht in die Suche mit einbezogen.

00:02:59: Die Eltern bestanden darauf, dass am zwölften Juni in neunzehnundsechzig eine Suchmeldung mit der Aussage «Wer kann Angaben machen?» in der regional vertriebenen Tageszeitung Neuer Tag geschaltet wurde.

00:03:14: Diese umfasste auch die Bilder von Mario und Henry – einer Beschreibung ihrer Person sowie eine kurze Zusammenfassung der Fakten.

00:03:23: Damit zeulte die Öffentlichkeit bei der Suche mithelfen Obwohl angemerkt werden muss, dass in der DDR öffentliche Verhandlungen nicht an der Tagesordnung waren.

00:03:34: Die Polizeiführung hatte die Aufgabe, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen das es in der DDR keine kriminelle Erscheinungen gibt.

00:03:43: Die Richtlinie der Volkspolizei meinte dazu.

00:03:47: Wir sind nach wie vor gegen jede Sensationsmacherei in der Öffentlichkeitsarbeit.

00:03:53: Bei der Auswahl der für die Öffentlichkeit bestimmen Informationen ist eine hohe politische Wachsamkeit zu üben.

00:04:01: Es kommt darauf an, bei der Bevölkerung die Bezeugungen zu festigen dass nicht ein einziges Verbrechen unaufgedeckt bleibt und jede Straftat die ihr entsprechende staatliche und gesellschaftliche Reaktionen nach sich zieht.

00:04:17: Obwohl sich die einzelnen Akteure sichtlich bemühten, konnten sie keine Verhandlungserfolge vorweisen und die beiden Jungen blieben verschwunden.

00:04:27: Als die Kinder schon bereits über zwei Wochen gesucht wurden, fand ein Forstarbeiter in dem Forstarrier Kalkofenbrück das fünf Kilometer im Süden des Stadtteils Eberswaldeende liegt von seinem Arbeitsplatz aus am nächsten gegangen.

00:04:43: Dabei roch er Verwesungsgeruch und er glaubte, es würde von einem Wildtier kommen, das in der Nähe gestorben sein müsste.

00:04:51: Er ging durch gestrüpp und dichtes Unterholz und machte eine erschreckende Entdeckung – die Leiche eines toten Jungen.

00:05:00: Er erkannte den Junge sofort als Mario Luis, da er das Foto von ihm in der Zeitung gesehen hatte.

00:05:07: Daraufhin gab er an seinen Kollegen den Alarm, diese kontaktierten die Polizei.

00:05:15: Nach einer halben Stunde kam ein Funkstreifenwagen zum Forstwirtschaftsweg Kalkofenbrücke.

00:05:22: Die Eberswalde-Kriminalpolizei sandte eine Vorausruppe.

00:05:27: Diese umfasste einen Kriminaltechniker sowie verantwortliche Kriminalpolizeileiter, die entlang des Bahndammes zur Fundstelle der Leiche gingen.

00:05:38: Der Kriminaltechniker sicherte die Spuren und machte erste Fotos.

00:05:44: Der amtierende Kriminalprolizalschef forderte dagegen eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei, um die an der Grenze liegenden Waldflurareale

00:05:54: durchzukämmen.".

00:05:56: Es war um sieben Uhr.

00:05:57: von fünfundvierzig Stoßen ziehe auf die zweite Leiche von Henry Specht.

00:06:02: Diese war, wie die von Mario Luis verunstaltet.

00:06:07: Der Körper des Jungen wurde in südwestlicher Richtung in einer Entfernung von zweihundertfünfundsiebzig Metern gefunden der Kopf und rumpfwarmen Laub zugedeckt.

00:06:18: Der Kriminaltechniker entdeckte bei der Besichtigung des Körpers das die Hosenklappe des Jungs auch war.

00:06:25: Die Mord-Untersuchungskommission auch MUG genannt, wurde am nächsten Morgen zusammengerufen.

00:06:31: Bestehend aus motivierten Polizeibahmen die speziell ausgerüstet waren.

00:06:45: Am Körper von Mario Luis ergab die Besichtigung, dass er verblutet war aufgrund eines Schnittes in den Hals sowie einer Durchtrennung der Halsschlagader und der Haltsblutadern auf der linken Seite.

00:06:59: Es wurde die Hypothese aufgestellt das Mario nicht versucht hatte zu flüchten bzw an Ortenstelle getötet worden war da sein Fahrrad in seiner Nähe lag.

00:07:10: Die Wunde des zweiten Jungen Henry Specht war so tief, dass durch den Halschnitt und das fortschreitenden Freundesprozesses der Kopf sich vom Rumpf gelöst hatte.

00:07:21: Darüber hinaus wohnen ihm auch Stichverletzungen im Brustbereich zugefügt.

00:07:27: Beide Jungs hatten geordnete Kleidung an – nur Henri's Hose war geöffnet!

00:07:33: Das Fahrrad von Henry wurde dagegen etwas weiter entfernt vom Tatort gefunden.

00:07:39: Hier wurde nun Diplotise aufgestellt, dass er kräftiger und größer wie er war mehr Widerstand geleistet hatte und einen Fluchtversuch unternommen haben musste.

00:07:50: Dadurch war höchstwahrscheinlich der tödliche Halsschnitt erst am Ort des Verbrechens gesetzt worden.

00:07:57: Der Leichenvollnis zufolge war der Tod am Tag, an dem die Vermisstenmeldung aufgegeben wurde erfolgt.

00:08:05: Die Ermittler der Ost-Berliner Gerichtsmedizin zogen und wissenschaftliche Expertise zur Rate.

00:08:11: Deshalb wurde die Meinung des bekannten forensischen Psychiatrists Prof.

00:08:16: Dr.

00:08:16: Dr.

00:08:17: Hans Servicic herangezogen – der ordinarius für gerichtliche Psychiatrie an der Charité in Ostberlin.

00:08:26: Er erstellte ein vollläufiges Gutachten, wobei dies etwas Neues darstellte.

00:08:32: In der DDR wurde bis dato noch keine wissenschaftliche Täterprofile im Sinne eines Profilings erstellt – er merkte an!

00:08:41: Dass es sich bei den vermutlich homophilen Satisten um eine noch ziemlich jungemännliche Person handeln kann, die in Geordneten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht asozialen Verhältnissen lebt….

00:08:54: Über die Ursachen des Sadismus gibt es bisher noch keine gesicherten Erkenntnisse.

00:08:59: Das Sadismus als sexuelle Perversion ist nicht heilbar, eine Rückfallgefahr ist immer vorhanden.

00:09:07: Auf Basis des Gutachtens kam es zur Intensivierung der Fahndungsprozesse jedoch ohne jeglichen

00:09:14: Erfolg.".

00:09:17: Am neunten Oktober in den Abendstunden teilte der Zwölfjährige Schüler Frank Vormann sein Elter mit, dass er ebenfalls zwölfjähriger Ronald Winkler sein Spielkamerad im Eberswalde-Stadtteil Westendzesseff war von einem nicht bekannten Mann verfolgt und seitdem nicht mehr gesichtet wurde.

00:09:38: Die Polizei stellte sofort Ermittlungsarbeiten ein und aufgrund der Suchmaßnahme wurde, seine Leiche ungefähr fünfnund Meter von seiner Wohnung entfernt entdeckt.

00:09:50: Die Leiche des Jungen war durch einen durchgeschnittenen Halsschnitt ausgeblutet und lehnte an einem Baum in einer Lichtung.

00:09:58: Schnell konnte schon nach einigen Untersuchungen eine Parallele zu dem Morden von neunzehnneinsechzig gezogen werden.

00:10:07: Die Leiche des Jungen hatte unter anderem auch mehrere Schnittverletzungen und einen tiefen Halsschnitt.

00:10:14: Darüber hinaus war es nur ein glücklicher Zufall, dass der zweite Junge nicht getötet wurde.

00:10:20: Frank Foremann konnte entfliehen und Angaben zum Täter machen.

00:10:24: Jedoch waren diese nicht detailliert da er panische Angst hatte und es recht dunkel war.

00:10:29: zu dem Tatzeitpunkt Daraufhin wurden wieder Sondermittlungskommissionen einberufen, Herr Prof.

00:10:36: Swedjik wurde erneut um einen Gutachten gebeten.

00:10:41: Auf Basis neuer Ermittlungsanzeleiten sollte seine Täterhypothese vertieft werden.

00:10:47: In seinen Gutachten zog Swedji parallel von den Eberswalder Mordfällen zum Kirmesmörder Jürgen Bartsch.

00:10:55: Aufgrund dessen wurden die Akten aus diesem Fall vom Ministerium für Staatssicherheit MFS aus der Bundesrepublik beschafft, die fürs Zwetschig für sein neues Gutachten herangezogen wurden.

00:11:09: Zwetshig und seine Kollegen analysierten die Dokumente von Ebersweider Falle und verglichen diesen mit dem Fall Bart und stellten Hypothese auf, dass sich die Fälle in vielen Details gelichen.

00:11:21: ZFG hatte schon bereits Forschungsarbeit über Satismus geleistet und entwickelte aufgrund dessen die Annahme.

00:11:28: Auf Basis der Datenlage das Jugendbarsch im Zeitraum zwischen und deshalb auch angezeigt wurde, bevor er im Jahre neunzehnt sechste zum ersten Mal mordete.

00:11:46: Dass auch der Täter von Eberswald zwischen den einzelnen Taten kindersexuell aus angegangen sein könnte.

00:11:54: Diese Umstände wurden womöglich auf Scham nie angezeigt oder wurden als solches nicht wahrgenommen.

00:12:01: Deshalb ließ Seljik und der kriminalistische Leiter der Mord-Untersuchungskommission auch MUG genannt, Herbert Grischardt im großen Maße Kinder befragen in diesem spezifischen Alter im schulischen Raum in Eberswalde.

00:12:15: Vorwiegend im Stadtteil Westend.

00:12:18: Dazu wurden kleine Gruppen von Mitarbeitern gebildet die die Kinder sensibel aus psychologischer Sicht zu den vorgefallenen Vorfällen befragen sollten.

00:12:28: Die erhobenen Daten wurden per Computer analysiert, was im Übrigen gleichfalls ein Novum in der DDR war.

00:12:36: Dieses Vorgehen war von Erfolg gekrönt.

00:12:39: Ein Junge berichtete am elften November einen Sechsuellen Vorfall, der vermutlich durch den Mörder von Ebersweide ein Jahr zuvor neunzeitachendsechzig begangen wurde – das heißt ein Jahr vor den ersten beiden eigentlichen Morden.

00:12:56: Der Junge hatte Angus und Empfang große Scham, deshalb hat er niemand etwas gesagt.

00:13:01: Er hatte den Täter öfter wieder in der Stadt gesehen, deshalb wusste er wo dieser wohnte und berichtete es der Polizei.

00:13:10: Auf diesem Grund zeigten die Polizistinnen jungen Passfotos von den Männern, die in diesem Haus wohnten.

00:13:17: Der Zeuge erkannte den neunzehnjährigen Hagridorn, der ihn vor zwei Jahren sechs Jahre belästigt hatte.

00:13:25: Der Tatverdächtige wurde gleich am nächsten Tag in Gewahrsam gebracht.

00:13:30: Bei seiner Vernehmung behauptete er, dass Ronald nur zufällig mit dem Messer verletzt wurde.

00:13:36: Daraufhin war er geständig und berichtete aus freiem Willen wie er den zwölfjährigen Ronald Winkel umgebracht hatte.

00:13:45: Dabei hinaus gab er auch zu die beiden jungen Mario Luisen Henry Specht im Jahre Die Portese von Prof.

00:13:56: Dr.

00:13:56: Hans Sigczak.

00:13:57: bezüglich der Ähnlichkeit der beiden Fälle konnte immer mehr im Laufe der Ermittlungsarbeit nachgewiesen werden.

00:14:05: Bart so wie Hagridorn hatten ihren ersten Mord schon bereits in ihrer Jugend begangenen, auch bei Hagridorm gab es eine gewisse Vorgeschichte mit statistischen Anteilen.

00:14:16: Hagridhorn hatte aus einem Bretterverschlag sich eine Hütte gebaut die er meine Folterecke bezeichnete.

00:14:23: Hierhin lockte er die Jungen, verging sich sexuell an ihnen und einigen hat der mit den Messer Verletzungen zugefügt.

00:14:30: Diese Bretterbute konnte gutelbar das Höhle vergleichen werden.

00:14:35: Auch Hagridorn empfing als Kind nicht sehr viel Liebe.

00:14:38: Die Eltern waren unempatisch und emotional unterkühlt Wobei es bei ihm keine großen Auffälligkeiten während seiner Entwicklung gab.

00:14:47: Vibarj wurde auch ihm der Kontakt zu Gleichaltrigen untersagt, da die Eltern aus ihm etwas Besonderes machen wollten.

00:14:55: Er wurde als Einzelgänger beschrieben.

00:14:57: er fiel äußerlich nicht besonders auf und an den Mitschülern war ja nicht besonders interessiert.

00:15:03: Er würde in Bezug zur psychosexuelle Entwicklung früh auffällig, da schon vor den Mordens seine sadistisch sexuellen Vorlieben durch das Töten von Tieren aus lebte.

00:15:14: Beide prügeln sich mit anderen Jungen.

00:15:16: Dabei gab es mehrfach Eingriffe von Seiten der Polizei, jedoch waren diese Vorfälle für die Polizei nicht schwerwiegend und wurden deshalb nicht aktenkundig.

00:15:26: Beides setzten erheblich viel Energie ein um ihre Triebe zu befriedigen.

00:15:31: Der eine hatte einen Schrankkoffer den er mit auf die Jagd nach seinen Opfern mitnahm.

00:15:36: Der andere lief in Schneeschuhen im Wald herum auf Versuch einer Jungen.

00:15:41: Für beide hatten die Träume von der Tat einen genauso wichtigen Stellenwert für die Tat an sich.

00:15:49: Beide waren nach ihrer Festnahme geständig, die Polizeibeamten der Düsseldorfer Kriminalpolizei und auch die Fox-Polizei waren entsetzt darüber dass sie alles so beherrscht und kontrolliert wiedergaben.

00:16:03: Hargadorn beispielsweise war bei der Tat an Ronald Winkler die Messerspitze abgebrochen.

00:16:08: Er suchte so lange narriert, bis er sie letztendlich fand.

00:16:12: Badstattgegen legte über seine sadistischen Taten immer wieder Pausen ein um nach Hause zum Essen zu gehen.

00:16:19: Das Profi von Saftjik war in einer Rückschau sehr verlässlich und präzise hinsichtlich der Suchkriterien.

00:16:27: Für die Festnahme von Hagridon hat es sehr geholfen, dass er seine Satismusforschung auf das Profil herangezogen hatte sowie den Fall mit dem Fall Bart verglichen hatte.

00:16:38: Deshalb stellte er die Annahme auf, daß der Täter schon bereits vor den Morden durch die Befriedigung seiner satistisch sexuellen Fantasien aufgefallen sein

00:16:47: musste.".

00:16:49: Zur Begutachtung wurde Hagrid Dorn in die Haftanstalt Berlin Rumelsburg gebracht, von dort aus fohnt sie in tägliche Discharität.

00:16:58: Als Zweidruckdurchdachter wurde Dr.

00:17:00: Ochertal herangezogen der die Leitung der forensischen Klinik im Weitheim innehatte.

00:17:06: Er begut achtete jedoch den Täter auch in Berlin.

00:17:10: Bei der Begutachtung gab Hagridon immer zu Auskunft über den Verlauf des Prozesses.

00:17:15: Er zeigte eine große Offenheit und redige Wahrnehmtheit für die Beschreibung seiner Taten.

00:17:21: Es kalmte der Verdacht auf, dass er bei das Schilderungen der Taten womöglich seine Taten noch mal durchlebte.

00:17:29: Er erzählte oft in einem wissenschaftlichen Stil um verwendete fachspezifische Wörter.

00:17:36: mit einem Raubtief verglichen werden, dass die Pferde aufnimmt.

00:17:40: Genauso ist auch Haggadon vorgegangen nach den Opfern.

00:17:45: Bei seinem ersten Doppelmord hatte er in der Waldgegend an Franzosenbunker aufgenommen.

00:17:54: Dabei war er sehr erregts.

00:17:56: Zuerst beobachtete er die beiden Jungen beim Spielen und ging dann zu ihnen so als ob das zufällig vorbeigekommen war.

00:18:03: Er erzählte den Jungen von einem Hochsitz, von dem man gut Tiere beobachten konnte.

00:18:09: Er hatte das Ziel die Jungen zu trennen, der er beabsichtigte, den größeren Junge Henry mit den blonden Haaren zu töten.

00:18:17: Haggadon überredete die jungen zu einem Ringkampf – er gegen die beiden, sie machten mit!

00:18:24: Hagridon rote während des Ringkampens plötzlich sein Fahrtenmesser hervor, er starb damit Mario in die Brust und ließ es wie ein Zufall aussehen.

00:18:34: Henry war schockiert!

00:18:36: Hagriddon beschrieb diesen Vorgang als misgeschirkt um Macht den Vorschlag mit Henry Hilfe zu holen.

00:18:43: Hagridorn fuhr mit Henry auf den Faridann ins Dichte Unterholze und sie mussten aus diesem Grund absteigen.

00:18:50: Nun hatte er seinen Ziel erreicht.

00:18:52: Er hatte beide Jungen voneinander getrennt.

00:18:55: Bei Hagridon brachen uns alle Dämme auf und erstarb wie Wilder fernri ein.

00:19:00: Fernri konnte zunächst da vorne laufen, jedoch wurde er von Hagridonn am Rande einer Lichtung eingeholt und tief in den Hals geschnitten.

00:19:09: Für Hagriddon war das ganze Blut, was dann hervorsprudelte sein zweitschönstes Erlebnis.

00:19:15: Sein schönes Erlebnis – Das Abschneiden der Genitalen hat sie nie erlebt!

00:19:21: Diesen Vorgang wollte er sich aufsparen für einen späteren Zeitpunkt.

00:19:25: Nachdem der Blutstrom aufhörte, ging Hagridon rüber zu den verletzten Marium.

00:19:31: Dieser hatte sein Bewusstsein verloren.

00:19:34: Hagriddon brachte ihm mit dem Messer einige Verletzungen bei.

00:19:38: Nach Angaben von Hagridton hatte er währenddessen einen Samenerkuss.

00:19:44: Hagredon war auch bei der Tötung von Ronan Winckler sehr gesprächig und schilderte diese in einen Detail.

00:19:50: Er war dem Jungen hinterhergelaufen und hatte ihn mehrfach mit den Messer verletzt, er wurde bei der Tat gestört.

00:19:57: deshalb fügte er den Jungen mit dem Messer eine Kopfverletzung zu und schleppte ihn im Wald.

00:20:04: Er wollte damit verhindern dass er durch die Schreihe von Ronald entdeckt werden würde.

00:20:09: Hagridon empfand gefallen an der Angst seines Opfers.

00:20:14: Haggadon war sehr erregt und in voller Extase, starke wie im Rausch auf den Jungen ein und fügte ihn final dem Halschnitt zu.

00:20:23: Den psychiatrischen Gutartand Zevchikund Octanal erzählte Haggadan dass er mit den Morden nicht aufgehört und weitergemacht hätte in immer kürzeren Abständen.

00:20:35: Er merkte an das er zwischen Traum- und Realität nicht mehr richtig differenzieren konnte.

00:20:41: Hagridon sagte, dass er sich wie in einem Blutrausch befunden hatte bei der Ausführung seiner statistischen Taten.

00:21:10: Im Zuge der forensischen Untersuchungen wurden weitere Tests gemacht, hinsichtlich des genetischen Faktors sowie der paraclinischen Werte.

00:21:20: Sceptic führte auch Gespräche mit den Eltern Hagedowns.

00:21:24: Er erfuhr, dass in seiner Kindheit kein liebevoller Umrang gepflegt wurde und das Sexualität ein Tabuthema war.

00:21:32: Die Eltern vermuteten, daß er homosexuelle Neigung haben könnte, gingen jedoch dieser Thematik nicht weiter

00:21:38: nach.".

00:21:40: In seinem Gutachten beschrieb Zveci Karathon als eine Persönlichkeit mit komplexen und auffälligen Charaktereigenschaften.

00:21:48: Er passierte ein starkes Streben nach Geltung, litt an Minderwertigkeitskomplexen, er war nicht in der Lage langfristige Bindungen einzugehen, seine Gefühlsreaktion war abgeflagt.

00:22:00: darüber hinaus war er nicht empathisch das heißt er konnte Gefühle wie Liebe, Mitlat und Hass nur schwer nachempfinden.

00:22:08: Jedoch sagte das Guttachten aber auch, dass sich Haggedorn aus eigenem Willen in statistische Erregung hineinversetzen kann und diese wäre für ihn auch steuerbar.

00:22:19: Beide Guttachter kam zum Befund, dass er keine abnormalen Besönlichkeitsstörungen aufwies die zur Minderung der Zurechnungsfähigkeit führen konnte.

00:22:30: Der Prozess gegen Erwin Hagedorn begann am neunten Mal in Neunsitzwein-Siebzig vor dem ersten Strafsenat des Bezirksgerichtes Frankfurt Oder.

00:22:40: Schon nach drei Verhandlungstagen kam das Gericht zum Schuldspruch unter den Vorsitz des Beziecksgerichts direkt aus Nassau auf.

00:22:48: Hagedoren wurde eine unbeeinträchtigte Suche hin zur Fähigkeit zugesprochen Harald und Wurther am fünften Mai, neunzehnzebzig für schuldig gesprochen.

00:23:00: Drei vorländete Morde und acht Mordversuche getan zu haben und er wurde zum Tode verurteilt.

00:23:07: Trotz Berufung wurde das erste ins sanzliche Urteil vom Fünften Strafsenat des obersten Gerichtes bestätigt.

00:23:14: Nicht herangezogen wurde der Aspekt, dass Hagridorn bei dem ersten Mord erst siebzehn Jahre alt war.

00:23:21: Normalerweise gab es in der DDR keine tote Strafe für Minderjährige.

00:23:27: Alle Möglichkeiten auf dem Gerichtsweg waren jedoch ausgeschöpft.

00:23:31: Da wendete sich die Eltern und der Anwalt im Sommer neunzehnt zwanzig für ein Gnadengesuch an Walter Ulrich den Vorsitzenden des Staatsrates.

00:23:41: Es wurde vom Fin angenommen, dass Url bricht aufgrund des sierkentlichen Alterses täte das Gnade vor Recht wein lassen würde.

00:23:49: Jedoch war dem nicht so – Das Gnadengesuch wurde abgelehnt.

00:23:54: Hagridon wurde am vierzehnten September neunzeundzwanzig von Cottbus in die Haftanstalt Toga überführt.

00:24:01: Von dort aus wurde er am fünfzehnden September in die Strafvollzugsanstatt Leipzig transportiert.

00:24:08: Hier wurde er im Hinrichtungstrakt etwa gegen zehn Uhr mit einem unerwarteten Nachschuss in den hinteren Teil des Kopfes hingerichtet.

00:24:18: Der Fall wurde demnach juristisch beendet, jedoch veröffentlichte Herbert Grishardt im Forum der Kriminalistik im Jahre neunzehtsweinsebzig den Fall und er wurde nunmehr über die DDR-Grenzen publik.

00:24:32: Friedhelm Wehrmeier, ein westdeutscher Schriftsteller, konnte unter erschwerten Bedingungen an das Guttachten von Zwärtschike rankommen und veröffentlichte in nasselt-fünfundachtzig sein Werk mit dem Namen der Fall Heckenrose.

00:24:48: Die Tat im westdeutchen Raum.

00:24:50: Der bekannte straffedeitiger Rolf Bossi, der auch Bayerisch Anwalt war schrieb das Nachwort dazu unter dem Namen Plädoyer für einen toten Mörder.

00:25:01: Die Fälle Badgen-Hagerdorn haben eine erstaunliche Parallelität in vielen Einzelheiten.

00:25:07: Nichtsdestotrotz gibt es bei der Bearbeitung auch offensichtliche Unterschiede, dadurch dass die Taten im unterschiedlichen politischen System begangen wurden war ein verschiedenartiger Umgang damit in jeweiligen System ersichtlich.

00:25:26: In der BRD wurde viel wert auf die freie Berichterstattung und Öffentlichkeitsverhandlung gelegt.

00:25:33: In der DDR dagegen wurden solche Kriminalverbrechen von der führenden Volkspolizeigeheim gehalten.

00:25:41: Der Eiserne Vorhang hatte eine große Macht, dass sich die Ostdeutsche Polizei, die Kirmesmörderakten sowie der westdeutscher Schriftsteller Friedhelm Wehrmeier die Unterlagen zu Hagridon auf Umwegen durch die Gehirnpolizei verschaffen musste.

00:25:57: Darüber hinaus wurde das Jugendstrafrecht in beiden politischen Strukturen anders eingesetzt.

00:26:04: Rolf Bossi konnte sich so auf Revisionsweg für Bardsch beim Bundesgerichtshof die Anwendung des Jugendstrafrechts JGG einklagen.

00:26:14: Wobei im Gerichtsverfahren die Tatsache, dass Hagridon zu Tatzeit er siebzehn Jahre alt war nicht weiter zur Kenntnis genommen wurde.

00:26:23: In der Regel wäre er nach dem DDR-Gesetzen nicht tot verurteilt werden

00:26:29: können.".

00:26:30: Das Weiteren war auffällig, dass die sozialistische Kriminalistik ein Aspekt auf ist wie es sie nur in einem totalitären Regime möglich war.

00:26:40: Demnach wurde ein Kriminalfilm als Lehrmaterial gedreht von der Volkspolizeienverbindung mit dem Ministerium für Staatssicherheit MFS – dieser sollte für die Ausbildung von zukünftigen Kriminalbeamten dienen.

00:26:56: Tatsache war das Haggadon darin sich selbst darstellte!

00:27:00: Polizeibeamte zogen ihre eigenen Kinder als Filmabfall ran, waren jedoch schussbereit auf der Lauer für den Fall, dass es Hagridon wieder überkommen sollte.

00:27:11: Eine andere Besonderheit des Falles war das der psychiatrische Gutdachter Cefcik mit seinem Profis sehr geholfen hatte, Hagridom zu fassen.

00:27:20: Aus diesem Grund wird er als der moderne Profiler bezeichnet.

00:27:24: Das war vor der Prägung des Begriffes im angloamerikanischen Raum.

00:27:29: Jedoch wurde Kritik ausgeübt, dass Safedjig bei der Ermittlungsarbeit der Polizei mit dabei war und später bei Gericht trotzdem als unabhängiger Gutachter aussagen durfte.

00:27:41: Im westdeutschen Gerichtsverfahren wäre das als Besorgnis der Befangenheit gegolten.

00:27:47: Im Jahre n.a.

00:27:48: hier gab es eine erste Verfilmung zum Fall Hagedorn für die TV-Sendereihe Polizeiruf.

00:27:56: Diese wurde jedoch von den Behörden der DDR nicht erlaubt, damit sei in diesem Kontext weder auf die Geheimhaltungsstrategie in der DDR hingewiesen.

00:28:05: erst nach der Wiedervereinigung wurde dieser Film neu synchronisiert und zweitausend elf veröffentlicht ein weiterer Spielfilm aus dem Jahr zwei tausend dreizehn stamm vom Regisseur Stefan Waager mit dem Titel Mord in Eberswald.

00:28:26: Und nun, das war jetzt schon der vierte Teil von meinem Podcast.

00:28:30: Ich hoffe es hat euch gut gefallen!

00:28:32: Dann würde ich mich für heute verabschieden und freue mich dass wir demnächst wieder voran da hören.

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