Neue Aufnahme 3

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00:00:00: Hallo alle zusammen, willkommen in meinem Podcast Inside the Criminal den Verbrechen auf der Spur.

00:00:06: Mein Name ist Dr.

00:00:07: Gültzünn und ich bin promovierte Kriminalogin Sozialwissenschaftlerin.

00:00:13: In der fünften Episode des True Crime Podcast geht es um Ernst Auros Wagner, den ersten Amokläufer von Wienenden.

00:00:22: Ernst Aukus Wagner war bekannt als Massenmörder bzw.

00:00:26: Amokläufer und verstarb am siebenundzwanzigsten April, nineteenhundertdreißig in der Heil- und Pflegeanstalt Winnenthal – Antibokulose.

00:00:36: Demnach war er der erste Amokläufer, den Winnen als Patient seinen Platz bekam, da er Anfang neunzehnhundertvierzien bei seinem Strafverfahren das Urteil der Unzurechnungsfähigkeit bekam.

00:00:50: Insgesamt war er vierundzwanzig Jahre in der Anstalt.

00:00:54: Er litt an Größen sowie Vervorungswahn, hat sich Gewalt und Sexualfantasien.

00:01:01: Er hinterließ umfangreiche schriftliche Aufzeichnungen und beschrieb sich als selbst als ersten Nationalsozialisten der Anstalten.

00:01:09: Tragisch ist dabei das zwei Jahre nach seinem Tod die Patienten der Anstalt dem Euthanasibruk, den Nationalsozialisten in den KZ-Vernichtungslagern Mauthausen und Grafoneg zum Opfer fliegen.

00:01:25: Einige Zeit später ereignete sich im Winnen denn eine weitere tragische Tat – der Parallelen zum Amokläufer Wagner hatte.

00:01:35: Der sechzehnjährige Schüler Tim Kretschmer startete an seiner ehemaligen Schule in Winnenden der Albert-Will-Realschule ein Amoklauf.

00:01:46: Bei den fünfzehn Menschen und der Täter ums Leben kamen.

00:01:50: Durch Ermittlungsarbeiten konnte festgestellt werden, dass auf Kretshmers PC einschlägige Videos und Bilder von Amokläufern zu sehen waren.

00:02:01: Es ist nicht sicher, inwiefern sich Kretschmer von Ernst-Augus Wagner beeinflussen lassen hat.

00:02:07: Da auch er sich unter dem gesichteten Material befunden hat.

00:02:13: Der Hauptlehrer Ernst August Wagner ermordete am frühen Morgen des vierten September, zehnt seine Frau Anna und danach die vielschlafenden Kinder, die Söhne Robert und Richard sowie die Töchter Clara und Elsa.

00:02:30: Er war bis dahin unbestraft und galt als unbescheuten.

00:02:34: Es gab keine Zeugen, die die Tat gesehen haben – den Tatverlauf schilderte der Täter und dieser, wo sie durch die Mütterungsarbeit sich aus dies bestätigt.

00:02:45: Er sagte aus, dass die Familie gegen neuen Urinsbett gegangen war Und das seinem Kissen hatte der Tete einen Totschläger und einen deutlich mit feststehenden Griff gelegt.

00:02:58: Er stand um fünf Uhr in der Früh auf und schlug mit dem Totschläger seine Frau zuerst bewusstlos.

00:03:05: Danach starrte er einige Male mit dem Messer in ihr Hals und in ihre Brust, das führte schnell zu Verletzungen in den Halsblutgefesen sowie des Herzbeutel und der Lunge.

00:03:17: Seine Frau Anna muss sich sehr gewährt haben da laut der Obduktion an ihrem Armen und Händen Abverletzung zu erkennen

00:03:26: war.".

00:03:27: Der Täter schildert weiter, dass er nur sein Nachtent und seine Socken anhatte und daraufhin ins Zimmer seiner Söhne ging.

00:03:36: Und diese auch mit mehreren Stichen ermordete wie zuvor seine Ehefrau.

00:03:42: Die Söhnen hatten laut Obduktion allen schnellen Tod.

00:03:46: Danach ging Wagner durch die Küche in das Zimmer seiner Töchter Elsa um Clara und ermorderte auch diese Durchstiche ins Herz und in die

00:03:54: Heizgegend.".

00:03:56: Auch bei ihnen trat der Tod rasch ein, jedoch konnten keine Abwehrverletzungen gesichtet werden.

00:04:03: Der Täter brachte demnach alle Mitglieder Familienschlaf um und deckte sie behutsam mit dem In-der-Bettdecke zu.

00:04:12: Sein Nachthelm das viele Blutflecken hatte zog er aus und legte es ins Bett, deckte es mit einem Tuch ab.

00:04:20: In dieser Weise fanden die Polizisten den Tatort am Morgen des fünften September, vor.

00:04:28: Die Zimmer waren alle sauber und aufgeräumt – die Vorhänge zubezogen, die Betten hergerichtet und alle Fenster geschlossen.

00:04:37: Nach dem Morden machte sich der Täter sauber, zog sich frische Kleidung an und holte aus der Dachgeschosswohnung seine drei Schusswaffen.

00:04:47: Er nahm seine Reisetasche und packte in sie zuerst die Schusswaffe mit fünf Mollitionen ein, dann einen schwarzen Schleier sowie die Handtasche seiner Frau.

00:04:57: Darüber hinaus eine Karte des Schwäbischen Alpvereins und einem Ledergöttel.

00:05:04: Danach nahm er eine kleine Skifertafel und schrieb darauf Ausflug nach Ludwigsburg und hing sie an die Wohnungstür.

00:05:12: Weitem bestellte er bei dazu gefraut drei Schoppen Milch und legte dazu thirty-fünf Fennig bereit.

00:05:20: Danach holte er sein Fahrrad aus dem Schuppen, befestigte die Reisetasche an ihr und machte sich auf den Weg vom Bahnhof Degeloch nach Stuttgart.

00:05:29: Dort angekommen ließ er das Fahrrad als Passagiergut aufnehmen und nahm einen Zug nach Ludwigsburg.

00:05:37: Dort angekommen ging er mit der Reisetasche in die Innenstadt, besorgte sich einen Rucksack und ging in die Glusschenbrauereigaststätte um etwas Kleines zu essen wie eine Portion schwäbische Schinkenwurst mit Mineralwasser und ein Stück Brot.

00:05:54: Nach dem Essen ging er durch den Schlossgraten nach Egerholzheim zum Haus seines Bruders.

00:06:01: Es war Vormittag, jedoch war der Bruder nicht da.

00:06:05: Er redete ganz unauffällig mit seiner Schwägerin.

00:06:08: Ihr fiel nichts Besonderes auf!

00:06:11: Sie gab ihm ein frisch gewaschenes Hemd von seinem Bruder, weil er es sein eigenes durchgeschwitzt hatte.

00:06:18: Die Reisetasche wurde von den zwei kleinen Neffen zum Bahnhof getragen – den Rucksack mit einem Wachwertrucker jedoch selbst.

00:06:27: Er redet sogar noch mit seiner nicht der Elisabeth über ihre Tanzstunde.

00:06:33: In der Gaststätte am Bahnhof nahm er noch eine Tasse Kaffee zu sich, gab sein Fahrrad wieder auf und machte sich mit dem Zug auf den Weg nach Betigheim.

00:06:43: Er schrieb an seine Vermieterin die Witwe Stepper folgende Worte auf eine Postkarte.

00:06:49: Ich bitte um Verzeihung, obwohl ich weiß dass es keinen Wert hat, es war nicht anders zu machen.

00:06:56: Ernst Wagner.

00:06:58: Des Weiteren schrieb er mehrere Briefe an seine Schwester adressiert Da hieß es Nimmgift Ernst.

00:07:07: Er aß in Gastof Kronen ein Stück Hefekranz, ein Glas Wein etwas robst und nahm das Fahrrad von Bitticam nach Münhausen an der Enz.

00:07:17: Er war gegen den Dreiundund sich nur dann dort angekommen.

00:07:22: Dort tat er einen Niederriemen um die Hüfte, nahm eine der Mauserpistolen und steckte sie unter die Jacke in die Handtasche, tatert die Monktion und die andere Mauser Pistole In einem meistfältigter Liese einen weiteren kleinen Taschenrevolver.

00:07:39: Er ging danach durch das Dorf nach Oberdorf, einem Teil von Müllhausen.

00:07:43: Es regnete stark worüber er sich aufgeregt hatte.

00:07:47: «Es war gerade wie wenn er bestellt wäre», sagte er später in seiner Vernehmung aus.

00:07:53: Er nahm seinen Benzinfahrzeug und entzündete bei den für ihn nicht bekannten Bauern Nägele-, Bauer-, Wald- und Martin-Dichon im Brand.

00:08:04: Er hatte die untere Gesichtshälfte mit dem Schleier seiner Frau verdeckt.

00:08:10: In der Handtasche hat er die Emulsion versteckt, an seiner rechten sowie linken Seite hat er jeweils eine Mauserpistole angehängt und so ging er durch den Ort.

00:08:21: Er zündete noch weiter in die Scheune des Gasthofs zum Adler an – wie der Familie schlecht gehörte!

00:08:28: Darüber nauscht Schosse aus seinen Mosa-Pistolen auf Männer, die sich auf der Straße befanden bzw.

00:08:35: aus dem Wohnungsfenster schaute.

00:08:38: Frauen verschont er wie beispielsweise Frau Lutz und die Ehefrau des schuldhaisen Hecker.

00:08:45: Ohne dass sie es wollte so beteuerte er immer wieder Schosse auch zwei jüngere Mädchen sowie eine einundzwanzigjährige Frau und zwei älteren Frauen.

00:08:55: Es sagte aus, dass er dabei auch zwei Stück Vieh erschossen hat.

00:09:01: Wagner schoss beide Mausepistolen nähe und hatte jedoch in seiner Aufregung vergessen die nachzuladen.

00:09:08: In diesem Moment wurde er von drei mutigen Männern überwältigt.

00:09:12: Dabei handelte es sich um den Eisenbahnarbeiter Böhle dem Polizeidiener Kinsch sowie Christoph Müller.

00:09:21: Er wurde schwer ins Gesicht geschlagen und seine linke Hand war gebrochen.

00:09:36: Mehrere Landgeger schützten ihn vor einer Gruppierung von Dorfbewohnern, die sehr oft gebracht waren.

00:09:54: Der wird des Gasthofs zum Adler identifizierte Wagner als seinen Schwager.

00:09:59: Der Brand im Adler konnte gelöscht werden, wobei fünf andere Brandherr des Scheunen und Nebengebäude dem Brand zum Opfer vielen.

00:10:09: Das Ausmaß des Geschehens war schockierend, insgesamt wurde eine Frau und acht Männer getötet.

00:10:15: Weitere Personen wurden schwer verletzt, sie erlitten Traumotter und konnten nie wieder ganz genießen.

00:10:21: Zuerst weigerte sich Wagner ein Motiv zu nehmen jedoch gestand er bei der Vernehmung in Degaloch seine ganze Familie umgebracht zu haben.

00:10:31: Er gab zu Protokolls, so wie Zitberginen zu wollen.

00:10:34: Doch das sei ihm nicht gelungen!

00:10:36: Für ihn war nun alles vorbei und erfügte sich seinem Schicksal.

00:10:40: Es sah für ihn in Ordnung geköpft werden.

00:10:44: Bei einer Vernehmung am sechsten September neunze threizehn im Bezirkskrankenhaus nannte Wagner als Grund für seine Taten eine Unzugshandlung mit Tieren die dreizehn Jahre vorher begangen wurde.

00:10:57: Er hatte wegen diesen Taten ein enormes schlechtes Gewissen.

00:11:02: Er ging davon aus, dass die Bewohner von Müllhausen von diesem Tateln in Kenntnis gesetzt wurden – aus diesem Grund wollte er sich das Leben nehmen.

00:11:12: Dabei wollte er seine Familie mitnehmen und an den Bewohnern von Müllausen sich rechnen.

00:11:18: Er glaubte sie wären voller Schadenfreude ihm gegenüber was ihn sehr verbittert.

00:11:24: Jedoch wussten alle vernommenen Zeugnen, Müllhausen und Dägerloch nichts von seinen Taten.

00:11:31: So lässt sich vermuten das Wagner unter krankhaften Wahnvorstellungen nicht, da er glaubt der Verhöhnte verfolgt zu

00:11:37: werden.".

00:11:39: Dieses Motiv lässt sich auch aus seinem Abschiedsbriefschluss folgern – den Schluss des Briefes schrieb er wie folgt.

00:11:46: Zum Schluss gestatte ich es mir meiner selbstfreundlich zu gedenken und folgendes Urteil über mich zu fällen Wenn ich das Geschlechtliche in meinem Leben abziehe, so bin ich von allen Menschen die ich kenne weiter aus der Beste gewesen.

00:12:01: Das bedeutet – Der einzige Schandpfleg auf seiner weißen Weste war der Fetrit mit seiner Sexualität.

00:12:07: Er schrieb auch einen Abschiedsbrief an den Religionsphilosophen Christoph Schrempf.

00:12:13: Wie jemand bestimmt vor mir wissen wie ich dazu gekommen konnte, so abscheulich zu tun, so habe ich mich überfragt.

00:12:20: Ich wollte immer etwas Besonderes sein und Ungewöhnliches tun, nun ist es ja glücklich soweit.

00:12:26: Aber ob es für wird zwar ob Wahnsinn, ob Abnormität oder Gemeinheit, Sanz-Phrase – er steht in Ihrem oder jedermanns Belieben zu wählen!

00:12:37: Ernst Aukus Wagner kam am XX.

00:12:40: September, noch aus dem Jahr eighteenhundert und vierhundvierzig in Schwäbischen Eaglesheim bei Ludwigsburg zur Welt.

00:12:48: Insgesamt hatte er neun Geschwister, eine Halbschwester sowie ein Halbbruder.

00:12:53: Die Familie waren Bauern und Armen.

00:12:56: Sein Vater starb sehr früh als Wagner erst zwei Jahre alt war.

00:13:00: Dadurch geriet die Familie zunehmend in ärmliche Verhältnisse.

00:13:05: Der Mutter bestritt den Lebensunterhalt der Familie mit einem kleinen Laden.

00:13:09: später heiratete sie noch mal ließ sich jedoch auch wieder scheiden.

00:13:14: Wagner brachte gute Noten nach Hause und bekam deshalb die Chance, am Lehrer-Seminar ein Studium zu absolvieren.

00:13:22: Er schaffte das Examen mit Erfolg und konnte dann zuerst als Unterlehrer an unterschiedlichen Schulen in Württemberg unterrichten.

00:13:31: Erschrieb in dieser Zeit zwischen eighteen und vierneinzig bis neunzehnteins Gedichte jedoch war sein Vorhaben diese in einer Zeitung zu veröffentlicht nicht von Erfolg gekrönt.

00:13:44: Die Schulbehörde beurlaubte ihn im Augusten für ein halbes Jahr wegen hochgradiger nervöser Erregbarkeit.

00:13:52: Daraufhin nahm er seine Tätigkeit als Unterlehrer in Mülhausen an der Edens auf.

00:13:58: Seine spätere Ehefrau Anna Fridericke lernte er dortigen Gastors Adler kennen, aber Stammgastort Wagner gab zu Protokoll das die Tagüte an einem Abend im Sommer dekant begann.

00:14:13: Er berichtete, dass er alkoholisiert war und auf dem Weg nach Hause war.

00:14:18: Und er hatte währenddessen so dynamistische Handlungen durchgeführt.

00:14:22: Seine Schwiegermutter Friedericke Schlecht berichterte der Polizei das sich zu der Zeit im Stall Tiere wie Rinderkühe, Kälber sowie Hühner befunden haben.

00:14:34: Merkte jedoch auch an, dass es sich bei der angeblichen Tat jedoch um einen Wahn handeln könnte.

00:14:41: Mehrere Zeugen wurden befragt.

00:14:44: Niemand in Milhausen wusste etwas von dieser Tat, jedoch Wagner fühlte sich bereits einen Tag nach diesem Vergehen von den Menschen im Ort beobachtet verfolgt und erhöht.

00:14:55: Er wollte einer drohenden Verhaftung entkommen und legte sich deshalb eine Pistole zu.

00:15:02: Zu der Zeit ging eine Affäre mit der Wurztochter Anna Schlecht ein.

00:15:06: Sie wurde im Frühjahr schwanger von ihm.

00:15:10: Kurz daraufhin wurde er nach Radelstätten versetzt, für ihn war das eine Strafe.

00:15:16: Er wurde im Sommer three ein.

00:15:18: hauptderem Dezember des selben Jahres heiratete er Anna Schlecht.

00:15:23: Seine Tochter war mittlerweile schon zehn Monate alt.

00:15:27: Er bekam weitere vier Kinder wobei das jetzte re neun kurz darauf mit zwei Monaten starb.

00:15:34: Wagner betätigte sich ab dem Jahr vier als Schriftsteller.

00:15:37: Er schrieb mehrere Dramen, die er teilweise bei der Ulmer Zeitung auf eigene Kosten in Gerienauflagen veröffentlichen ließ.

00:15:46: Er prallte am Stammtisch mit seinem literarischen Talent.

00:15:49: Was schildert?

00:15:50: Was gehört dir?

00:15:51: Ich bin der größte deutsche Schriftsteller!

00:15:54: Im Herbst im Jahr sieben erwarb Wagner eine Mosa-Pistole.

00:15:58: Er fühlte sich auch auf den Alp verfolgt.

00:16:00: Er glaubte man verspotter und beobachte ihn.

00:16:04: Neunzeigneuen legte er sich eine zweite Mauser zu und begann seine Autobiografie zu schreiben.

00:16:11: Er erwähnte in diesem Kontext das erste Mal, dass er Rache nehmen möchte an den Bewohnern in Müllhausen, Eglushalm sowie Ludwigsburg und seiner Familie – und dass es sie alle ermorden möchte!

00:16:23: An der Volksschule in Degaloch nahm er am ersten Mal, im Jahr zwölf seinen Schuldingsdorf.

00:16:29: Er schrieb weiterhin an seiner Biografie und sein geplantes Handeln zum Morden so viel Brandstiftung zu begehen, wo zunehmend konkreter.

00:16:38: Er wollte den Rache-Feldzug am letzten Tag des Schulferien am vierten September, neunzeh dreizehn beginnen.

00:16:45: Er Schrieb Ende August seinen ersten Abschiedsbrief.

00:16:48: Diesen wollte er demnach am vierten September auf seinen Weg nach Müllausen abschicken.

00:16:54: Nachdem er festgenommen wurde, wurde Wagner von Professor Dr.

00:16:58: Robert Gaupp in Tübingern sowie Prof.

00:17:01: Dr.

00:17:01: Wollemberg in Straßburg näher empirisch beleuchtet und sie schrieben auch an psychiatrisches Gutachten.

00:17:09: Die Diagnose im beiden Gutachten lautete Krankhafterstörung der Geistestätigkeit – in Art des Verfolgungsfahrts!

00:17:17: Weite Gutachter waren der Auffassung, dass Wagner nicht zurechnungsfähig sei nach dem damaligen Paragrafen einfünfzig des Reichs-Strafgesetzbuches RSTGB.

00:17:30: Die Staatsanwaltschaft stellte deshalb die Ermittlung ein und verordnete die Unterbringung Wagners in den Heil- und Fliegeanstalt Winnenthal bei Winnenden.

00:17:41: Wagner blieb dort fünfundzwanzig Jahre bis zu seinem Tod, Er hatte eine Reihe von Annehmlichkeiten, so bekam er weiter seine Lehrerpension.

00:17:52: Wurde in einer Einzelzelle untergebracht und bekam Besuch und führte einen umfangreichen schriftlichen Verkehr.

00:18:00: Er bekam auch die Möglichkeit weitere Dramen zu schreiben, die teilweise auch getruckt wurden oder nahm an Literaturwettbewerbenteil.

00:18:08: Betrachtet man im Falle Wagner die Schuldfrage?

00:18:11: So fällt auf dass sie von besonderem Interesse ist.

00:18:16: Unsere Rechtsordnung beinhaltet eine elementare Aussage, die lautet.

00:18:21: Strafe setzt Schuld voraus.

00:18:24: Demnach baut aus heutiger Strafrecht auf den Artikel eines Grundgesetzes auf der verfassungsrechtlich das Schuld- und Verantwortungsprinzip umfasst.

00:18:34: Das Schuldvorwurf kann nur dann gegenüber dem jeweiligen Einzelnen erhoben werden wenn er persönlich zwischen Recht und Unrecht richtig und frei entscheiden kann.

00:18:45: Ist die Rechtswidrigkeit sowie die Tatbestandsmäßigkeit einer Tat festgestellt worden, kann demnach das Unrecht der Tat nachverzogen werden.

00:18:55: Jedoch kann damit allein der Täter nicht verurteilt werden.

00:18:58: Es muss auch die Schuld des Täters festgestellt werden.

00:19:02: jedoch ist dies etwas sehr Individuales da die Schuld dem Täter persönlich vorgewerfen werden muss.

00:19:09: Das bedeutet, der persönliche Schuldvorwurf kann nicht getroffen werden wenn in diesem spezifischen Fall die Schuldfähigkeit nicht festgestellt werden konnte.

00:19:19: Es kein Umrechtsbewusstsein gibt beziehungsweise es beeinträchtigt ist oder Entschuldigungsgründe existieren.

00:19:28: D.h.

00:19:29: für das Strafrecht bedeutet das Schuldprinzip dass nicht nur die Tatbestandsmäßigkeit oder die Rechtswidrigkeit gegeben werden muss, sondern als drittete Lichtstufe der Schuldprinzip für die Strafbarkeit unabdingbar ist.

00:19:45: Demnach muss die Schuld des Täters alle Aspekte des Straftatbestandes behinghalten.

00:19:52: Im spezifischen Einzelfall muss bei der Strafzumessung die Strafe schuldangemassen sein.

00:19:57: Die Strafe darf das Maß der Schuld nicht übersteigen.

00:20:01: Die Vorschrift im Paragraph forty-six Absatz eins Satz eins des Strafgesetzbuches SDGB, das die elementar ist umfasst heute.

00:20:10: Die Schuld des Täters ist die Grundlage für die Zumeisung der Strafe.

00:20:15: Somit ist die erste Prämisse damit eine Person strafrechlich zur Verantwortung gezogen werden kann dass die Schuldfähigkeit in konkreten Fall festgestellt werden kann.

00:20:27: Wie im Verhältnis von Rechtswidrigkeit, so wie Tatbestand beinhaltet auch das Verhältnis von Schuld zur Rechtswidrigkeit eine Indizewirkung.

00:20:36: Das Unrecht initiiert die Schuld lautes oder Kredon.

00:20:41: Solange ein Sachverhalt kein Merkmal für das gegenteilige Umfass, so kann die Schuldfähigkeit vermutet werden.

00:20:48: Zumal sind Kinder bis zum vollendeten vierzehnten Lebensjahr nach § Personen, die nach dem Paragraf-Zwanzig-STGB nicht in der Lage sind das Unrecht der Taten nachzuvollziehen.

00:21:03: Dies ist die sogenannte Einsichtsfähigkeit oder sie können nicht nach dieser Einsicht handeln.

00:21:09: Das ist die Steuerungsfähigkeit.

00:21:12: Um die spezifischen Fragen und Kontext zur Schuld und Fähigkeiten nach § zwanzig muss von Seiten des Gerichts ein Gutachter herangezogen werden.

00:21:22: Der §.

00:21:23: XX umfasst eine gemischte biologische psychologische Methode, das bedeutet es kommt zur Beprüfung der Schuldfähigkeit in zwei Punkten.

00:21:33: Als erstes muss geschaut werden ob beim Biologischen Aspekt zugrunde liegt,

00:21:38: d.h.,

00:21:38: eine krankhafte seelische Störung wie beispielsweise eine endogene Psychose, Cyclotomie oder eine Schizophrenie.

00:21:48: Darüber hinaus wird mehr beleuchtet tiefgreifende Bewusstseinstörung hatte, wie ein hochgradiger Effekt Erschöpfung bzw.

00:21:58: Vollrasch oder ob eine andere schwere zählische Abartigkeit aufgewiesen werden kann, wie Trieb, Anomalie, Neurosen und Psychopathie.

00:22:09: Die zweite Stufe unterliegt der Prüfung, ob ein psychologischer Aspekt vorliegt.

00:22:14: Darunter wird verstanden, ob durch die Feststellung Anomalie der explizite Steuerungsmechanismus, so wie die Einsichtsfähigkeit fehlt.

00:22:24: Wer schuld und fähig ist kann nicht bestraft werden, kann jedoch in eine psychiatrische Einrichtung untergebracht werden.

00:22:32: nach dem Paragrafen Vorurteilt hieß es schuldfähig nach Zurechnungsfähigkeit basierend auf dem Paragrafen.

00:22:50: Eine Strafbarerhandlung ist nicht vorhanden, wenn der Täter zur Zeit der Begehung der Handlungs sich in einem Zugestand von Bewusstlosigkeit oder Krankenkrafterstörung der Geistetätigkeit befand durch welchen seine freie Wildensbestimmung ausgeschlossen war.

00:23:07: Die Sachverständigen diagnostizierten einstimmig bei Wagner Verfolgungswahn und er wurde für unzurechnungsfähig eingestuft.

00:23:16: Insbesondere der erste Gutachter Prof.

00:23:18: Dr.

00:23:19: Robert Graub, Direktor der Klinik für Gemüts- und Nervenkrankheiten der Universität Tübingen machte Wagner zu einem relevanten Forschungsobjekt.

00:23:31: Jedoch war die Selbstanklage wegen Sodomit doch sehr rätselhaft!

00:23:36: Die Autobiografie Wagner fing demnach so an, dass ich mich das Geständnis gleich entledige.

00:23:42: Ich bin sordomit!

00:23:44: Wie gut auch.

00:23:45: da erörterten dieses Faktum sehr intensiv weil nicht klar war ob die Selbstanklage ein Teil von Warnvorstellungen waren.

00:23:54: Dies konnte nicht geklärt werden auch mit welchen Tieren und wie oft.

00:24:00: Die folgenden Text-Passagen waren Wagnas Wahnvorstellung verdeutlichen, warum er seine Frau und seine Kinder sowie zwölf weitere Menschen umgebracht hatte.

00:24:12: Kein Vater kann seine Kinder so lieb haben wie ich und deshalb musste ich sie töten!

00:24:17: Sie sollten nicht so leiden wie ich gelitten habe.

00:24:21: Man redet zu viel von Rassenhygiene – Ich habe gehandelt und praktisch Rassensygene

00:24:26: betrieben.".

00:24:27: Aus der Perspektive der Kriminalogie deuten die Taten Wagners in allen Faktoren auf einen modernen Amoklauf hin.

00:24:36: Demnach zählt er zu den ersten Amokläufern, der jüngeren Kriminalgeschichte.

00:24:41: Jedoch konnte man damals Begriffe wie Skolshooting sowie Homesight, Suicide noch nicht da diese einige Jahrzehnte später von der US-amerikanischen Krimiologie geprägt wurden.

00:24:55: Homenseit, Zuseit kann im Kontext von Wagners Traten gut eingebracht werden.

00:25:01: Da Amokläufe in den meisten Fällen nicht offensichtliche Mitnahme-Selbstmorde darstellen.

00:25:07: Hier möchte der Täter im Grunde Suizid begehen.

00:25:10: Nehmen dir doch in seiner Wut und seine Masse so viele Menschen mit wie möglich!

00:25:15: Das gilt auch für Wagner dessen Selbstmord nur durch die drei Männer Böhle Müller und Kinsch verhindert werden konnte.

00:25:23: Der Begriff scruhschutig passt zu Wagners Fall weniger, hier töten in der Regelschüler ihre Lehrer und ihre Mitschüler.

00:25:32: In der Novelle Klein und Wagner von Hermann Hesse wird der Fall von Wagner literarisch beleuchtet.

00:25:39: Hesse lebte nicht weit von Tarton im Kalf und hatte seine Kenntnisse zu Wagner's Fall explizit vertieft und ließ diese in den Konflikt des Beamts Friedrich Klein einbliesen, der von allen sehr brav beschrieben

00:25:53: wurde.".

00:25:54: Die Krankenakte von Wagner ist derzeit im psychiatrischen Landeskrankenhaus in Winnenden.

00:26:00: Ein anderer Teil ist in der Oppo der Psychiatrischen Universitätskliniken Tübingen, die literarische Werke Wagners befinden sich im deutschen Literaturarchive Marbach am Neckar.

00:26:13: So das war's für heute mit der fünften Folge meines Podcastes.

00:26:17: Ich hoffe es hat euch gefallen und bis zum nächsten Mal Tschüss!

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